MOOVY TANZFILM FESTIVAL 2026 - FILMABEND
Am Freitagabend, den 10. Juli um 20:30 Uhr, öffnet das Kunsthaus seine Türen für das öffentliche Tanzfilm-Kino. Eine abwechslungsreiche Auswahl internationaler Tanzfilme zeigt, wie Bewegung Geschichten ohne viele Worte erzählen kann: von der Aufregung eines ersten Kusses über den Einfluss digitaler Technologien auf unser Miteinander bis hin zu Begegnungen zwischen Fremden, ungewöhnlichen Arbeitsalltagen und Fragen nach Leistungsdruck, Identität und Freiheit. Weitere Filme feiern die Freude am Experimentieren, die Leidenschaft für den Tanz trotz aller Hindernisse sowie die Stärke und Selbstbestimmung von Frauen. Gemeinsam machen die Kurzfilme die Vielfalt des Tanzes als Ausdruck von Emotionen, Fantasie und gesellschaftlichen Themen erlebbar.
Ergänzt wird das Programm durch das VR-Tanzerlebnis Flow aus Kolumbien – ein immersiver Zugang zur Tanzkunst über Virtual Reality, der ebenfalls vor Ort ausprobiert werden kann.
Moovy NRW – Tanzfilm für alle
Das Festival Moovy NRW ist ein Ableger des international bekannten Moovy Tanzfilmfestivals, das jährlich im Filmforum Kino im Museum Ludwig in Köln stattfindet. Schon zum zweiten Mal geht Moovy auf Reisen durch Nordrhein-Westfalen – mit Stationen unter anderem in Troisdorf, Düsseldorf, Pulheim, Bad Honnef, Monheim am Rhein, Hürth und Windeck. Ziel ist es, Menschen vor Ort einen niedrigschwelligen Zugang zur künstlerischen Welt von Tanz und Film zu ermöglichen.
Eintritt und Teilnahme kostenfrei
Sämtliche Angebote im Rahmen von Moovy NRW – sowohl Workshops als auch Filmvorführungen – sind kostenlos. Für die Teilnahme am Workshop ist eine vorherige Anmeldung erforderlich unter: info@moovy-festival.com
Filmprogramm:
A KISS
Vereinigtes Königreich 2021, 2'
Regie: Jacob Sutton
Choreografie: Hannes Langolf
„A Kiss“ erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der sich über Straßen, Sportplätze, Dächer und den Himmel entlang zu seinem ersten Kuss mit einer neuen Geliebten tanzt. Ein erster Kuss ist nicht immer einfach…
Disconnected
Spanien 2024, 5′
Regie: Roger Bayerri
Choreografie: Kike Granero
Spanien 2024: Smartphones haben unser Leben zweifellos verändert und beeinflussen fast jeden Aspekt unseres Alltags. Eine Gruppe junger Tänzer:innen erkundet die Auswirkungen der Technologie in einem dynamischen Zusammenspiel von Tanz und Kamera.
Lucid Dreaming
Niederlande 2023, 14′
Regie & Choreografie: Emma Evelein
Lucid Dreaming erzählt die Geschichte eines Mädchens im Zug, das sich in der Welt eines Mannes verliert, der ihr gegenüber sitzt. Als sie sich in seine Welt hineinziehen lässt, werden Zug und Fahrgäste Teil der Erfahrung. In einer nonverbalen Begegnung zweier Fremder erlebt sie, wie Vorstellungskraft und Empathie zugleich kraftvoll und verletzlich sind.
Timecode
Spanien / Katalonien 2016, 15'
Regie: Juanjo Giménez
Choreografie: Lali Ayguadé
Timecode ist ein Live-Action-Kurzfilm. Luna und Diego sind Parkplatzwächter. Diego hat die Nachtschicht, Luna arbeitet tagsüber. Ihre flüchtigen Begegnungen werden bald zu etwas Besonderem.
Yes!
Estland 2024, 3′
Regie: Madli Lääne
Choreografie: Raido Mägi
Die Ecken, Hänge, Sackgassen und Kurven des Tallinn Cruise Terminals regen uns an, über die Dilemmata der Leistungsgesellschaft nachzudenken. Sollen wir uns in ein Raster pressen – oder wagen wir es, falsch zu liegen? Basierend auf dem Gedicht des European Poetry Slam Champions 2023, Joonas Veelmaa.
Podium
Israel 2025, 2′
Regie: Dor Averbuch
Choreografie: DanDan Cohen, Ori Manor
Wenn neunzehn Tänzer:innen des Batsheva Ensembles die Laufbahn eines Leichtathletikstadions zu ihrem Podium machen, ist Chaos vorprogrammiert. Für sie wird die Tartanbahn zu einem Ausganspunkt und einer Inspirationsquelle für Ideen und Experimente, ein Ausdruck all dessen, was sie antreibt und fasziniert.
The end is the new start
Ungarn 2022, 1’20“
Regie: Dóra Sallak
Choreografie: Imre Katona
Ein Tänzer bleibt immer ein Tänzer, egal welche Schwierigkeiten ihm im Leben begegnen
Lettre à ma fille
Benin 2024, 4′
Regie & Choreografie: Michael Maurissens
An den Stränden und Straßen Benins entfaltet sich ein herzlicher Brief einer Mutter an ihre zukünftige Tochter. Er erzählt von den Herausforderungen und Freuden des Frauseins. Durch Gesang und Tanz entlarvt eine Gemeinschaft von Frauen Märchenmythen und feiert verkörperte Werte weiblicher Kraft: Stärke, Unabhängigkeit und Selbstwert. Mit rebellischem Geist finden sie Freiheit und Freude in den Rhythmen ihrer Körper – Hände klatschen, Schultern beben, Hüften kreisen, Füße stampfen ihre kühnen Träume von Weiblichkeit.
Am Freitagabend, den 10. Juli um 20:30 Uhr, öffnet das Kunsthaus seine Türen für das öffentliche Tanzfilm-Kino. Eine abwechslungsreiche Auswahl internationaler Tanzfilme zeigt, wie Bewegung Geschichten ohne viele Worte erzählen kann: von der Aufregung eines ersten Kusses über den Einfluss digitaler Technologien auf unser Miteinander bis hin zu Begegnungen ...
Ort:
Kunsthaus Troisdorf
Mülheimer Str. 23
53840 Troisdorf
Sa.: 15 - 18 Uhr, So. 11 - 14 Uhr
sowie zu den Veranstaltungen
Kunsthaus Troisdorf